Lattenrost Test

Unsere Matratzenprofis haben hier einen umfangreichen Ratgeber zum Lattenrost Test & Vergleich erstellt. Mit diesem Ratgeber findest du garantiert den passenden Lattenrost!

Lattenrost Test

Warum ist ein Lattenrost wichtig?

Der Rücken ist in unserer modernen Gesellschaft eine echte Schwachstelle. Sitzende oder einseitige Tätigkeiten, zu wenig Bewegung oder falsche Haltungen setzen den Muskeln und dem Skelettapparat permanent zu. Wenn dann noch die Liegeposition während der Nachtruhe nicht optimal ist, sind die Probleme vorprogrammiert. Es beginnt meist mit einer „Morgensteifigkeit“. Im schlimmsten Fall kann eine Fehlbelastung der Wirbelsäule aber bis zu einem Bandscheibenvorfall führen. Die Wichtigkeit eines Lattenrostes für einen guten Schlaf und die Entlastung der Wirbelsäule leider heute noch unterschätzt. Umgekehrt können sich aber auch die größten Beschwerden praktisch umgehend auflösen, wenn Matratze und Lattenrost perfekt auf die Bedürfnisse des Anwenders abgestimmt sind. Der Lattenrost ist definitiv von ebenso großer Bedeutung wie die Matratze auch. Damit Ihr Rücken in der Nacht optimal gestützt wird, sollten Sie Ihren neuen Lattenrost sehr sorgfältig aussuchen.

Warum?
Erklärung
Belüftung der Matratze
Ein Mensch verliert in der Nacht ungefähr einen halben Liter Flüssigkeit, der von der Matratze aufgenommen wird. Diese Flüssigkeit muss wieder an die Außenluft abgegeben werden. Hat die Matratze nun keine Möglichkeit zu atmen, können Stockflecken und Schimmel entstehen. Ein Lattenrost sorgt für ständige Luftzirkulation an der Unterseite der Matratze. Er sichert ein trockenes und hygienisches Bettklima, da die Matratze konstant auslüftet. Zusätzlich ist es sinnvoll, die Matratze in regelmäßigen Abständen von etwa 3 Monaten zu wenden.
Förderung der Schlafqualität
Ein optimal eingestellter Lattenrost fördert deutlich die Schlafqualität. Durch das Abstützen der Schulter und Beckenregion ist der Schlaf tief und ruhig. Ist das Bett unbequem, sucht der Körper ständig nach einer optimalen Schlafposition. Das führt zu Verspannungen und hindert beim Erreichen der Tiefschlafphase. Diese ist aber für einen erholsamen Schlaf ganz besonders wichtig. Ein unbequemes Bett führt deshalb auf Dauer nicht nur zu permanenten Rückenbeschwerden, man wird auch ständig wach, um seine Schlafposition zu ändern. Wer gut schläft, ist deutlich entspannter und ausgeglichener.
Matra​tzen-Garantie erhalten
Die Matratzenhersteller fordern grundsätzlich einen sachgerechten Einsatz ihrer Produkte. Darum soll eine Matratze immer mit einem Lattenrost gemeinsam verwendet werden. Entsteht ein Schaden an einer neuen Matratze, die ohne Rost verwendet wurde, kann dies zum Erlöschen der Rückgabegarantie führen. Die Hersteller berufen sich im Garantiefall immer auf die korrekte Verwendung in Kombination mit einem Lattenrost. Dies gilt beispielsweise beim einseitigen und vorschnellen Durchliegen der Matratze. Jedoch ist auch ein Schimmelbefall ein recht eindeutiges Indiz für eine nicht sachgerechte Behandlung. Der Einsatz eines Lattenrostes bewahrt die Kunden damit auch davor, im Schadensfall der Matratze die Gewährleistung zu verlieren.

Arten von Lattenrosten

Es gibt unterschiedliche Arten von Lattenrosten. Sie unterscheiden sich nicht nur im Preis. Konstruktiv weisen sie erhebliche Unterschiede auf. Worin genau sie sich unterscheiden, erklären wir ihnen hier.

Art
Info
Starrer Lattenrost
Bei einem starren Lattenrost sind die einzelnen Latten mit einem stabilen Rahmen verbunden und leicht gebogen. Durch diese Biegung gibt der Rost etwas nach. Die Qualität misst sich an der Anzahl der Latten und der Art des Holzes. Je mehr Latten er besitzt, umso besser passt er sich den verschiedenen Druckzonen beim Liegen an. Starre Lattenroste sind jedoch aufgrund ihrer Unflexibilität nicht sehr beliebt. Sie lassen sich nicht auf die exakten Bedürfnisse der Anwender einstellen.
Verstellbarer Lattenrost
Die Verstellbarkeit des Lattenrostes bezieht sich auf seinen Härtegrad. Es befinden sich im Schulter und Hüftbereich Kunststoffspangen, welche zwei Latten miteinander verbinden. Je weiter man diese Spangen nach außen schiebt, umso härter wird der Bereich und die Abstützung steigt. Besonders flexible Lattenroste lassen sich zudem im Kopf und Fußbereich in der Höhen verstellen. Diese Verstellung ist jedoch fix. Um sie wieder zu lösen, muss das Bett verlassen werden. Verstellbare Lattenrosten sind die am meisten verkauften Typen, da sie den idealen Komfort bieten.
Elektrischer Lattenrost
Elektrische Lattenroste, auch „Motorroste“ genannt, lassen sich bequem per Kabel oder Funkfernbedienung in die richtige Position bringen. Verstellbar in der Höhe sind sowohl Kopf als auch Fußteil. Dies ist besonders im Alter ein gerne genutzter Komfort. Ein leicht angehobener Beinbereich wirkt sich sofort stark entlastend für die Hüftwirbelsäule aus. Ein motorisch verstellbarer Bereich in der Brustwirbelsäule ist eine hervorragende Aufstehhilfe. Diese Lattenroste sind ideal für Pflegefälle. Durch Änderung der Anstellwinkel werden auch die Druckpunkte auf den Körper verändert. So werden Ruheverletzungen wie der gefürchtete „Dekubitus“ vermieden.
Rollrost
Hier sind die Latten lediglich mit einem Band verbunden, und werden im Bett einfach ausgerollt.Sie lassen sich nicht einstellen und geben überall gleich viel nach. Rollroste sind die billigsten Lattenroste. Sie bieten keinerlei Komfort. Meistens sind sie aus billigen Latten gefertigt. Sie eigenen sich für Kinder- und Jugendbetten. Bei höheren Belastungen sind sie jedoch nicht empfehlenswert.
Tellerlattenrost
Dieser besteht nicht aus Latten, sondern aus tellerförmigen Elementen, welche auch einzeln reagieren. Diese tellerförmigen Elemente sind einzeln gelagert und gefedert. Sie setzen der Druckkraft von Matratze und Körper eine punktförmige Gegenkraft entgegen. Diese Gegenkraft muss möglichst flächig aufgenommen werden. Sie sind damit nicht für jeden Matratzen-Typ geeignet. Tellerlattenroste sollten ausschließlich unter geschäumten, also Latex- oder Kaltschaum-Matratzen verwendet werden. Taschenfederkernmatratzen können durch die punktförmige Belastung schnell Schaden nehmen.
XXL Lattenrost
Besonders Schwergewichtige und Großgewachsene bekommen ein ungeeignetes Lattenrost schnell zu spüren. Die Matratze hängt im schlimmsten Fall stark durch und es kommt zu Rückenbeschwerden. Die XXL Federrahmen sind sehr stabil und verfügen über eine individuelle Härtegradeinstellung. XXL Lattenroste sind entsprechend hochpreisig, bieten aber auch ein Maximum an Komfort und Leistung.

Auf was ist bei einem Lattenrost zu achten?

Was?
Erklärung
Die richtigen Maße
Die Maße eines Lattenrostes müssen zum Bettrahmen passen. Ein wenige Millimeter zu schmaler Rost droht in der Nacht auf den Boden zu fallen und kann dadurch beschädigt werden. Jedoch sind Betten und Lattenroste nur in Normmaßen erhältlich, sofern es keine individuelle Schreinerarbeit ist. Die Maße für Lattenrost und Matratze gibt daher das Bett vor. Trotz der genormten Maße (beispielsweise 90 x 2000, 140 x 2000 usw..) sollte sich die Konstruktion des Bettrahmens genau angesehen werden. Die Leisten, auf welcher der Lattenrost aufliegt, sind nicht genormt. Wenn der Bettrahmen zu flexibel oder die Leisten zu schmal sind, kann der Rost dennoch abrutschen und herunter fallen. Wir empfehlen, sicherheitshalber die Leisten zu verbreitern oder den Rost fest mit dem Bett zu verbinden. Manche Lattenroste bieten dafür schon vorgebohrte Löcher an. Wenn diese fehlen, sollte man eher das Bett umbauen, als den Lattenrost zu beschädigen. Lattenroste sind hoch belastete Bauteile. Bohrungen und Einschraubungen können die Spannungen im Rost nicht mehr aufnehmen und können schließlich einen Bruch begünstigen.
Verstellbarkeit
Grundsätzlich ist es sinnvoller, sich für einen verstellbaren Lattenrost zu entscheiden. Es sollte beachtet werden, dass sowohl Schulter als auch der Hüftbereich im Härtegrad verstellbar sind. Nur so kann eine perfekte Abstützung der Wirbelsäule gewährleistet werden. Es ist dann eine Sache des Ausprobierens, welche Einstellungen man als bequem empfindet. Eine Höhenverstellung von Brust- oder Fußbereich ist hingegen nicht unbedingt notwendig. Diese sind nur bei motorischen Lattenrosten wirklich sinnvoll, da sie dort beispielsweise als Aufstehhilfe verwendet werden können.
Leistenanzahl
Es gilt die Regel, je mehr Latten, umso höher der Liegekomfort. Wer eine optimale Liegeposition haben möchte, sollte ein Lattenrost mit mindestens 20 bis 30 Latten kaufen. Für Schwergewichtige sind 40 Latten das Minimum. Neben der Anzahl der Leisten ist auch ihre Breite und das verwendete Holz für die Tragfähigkeit eines Lattenrostes entscheidend.
Mittelgurt
Der Mittelgurt ist ein Stoffband, dass sich in der Mitte des Rostes befindet und alle Latten miteinander verbindet. Er dient der Stabilität und Ergonomie des Lattenrostes. Das Gewicht wird gleichmäßiger verteilt und sorgt dafür, dass der Lattenrost länger hält.
Kappen
Jede Latte steckt mit ihrem Ende in einer Kunststoffkappe. Dies ist mit dem Rahmen des Lattenrostes verbunden. Die Kappe hat eine zusätzliche Federwirkung. Sie schützen den Bettrahmen von innen und erleichtern das Bewegen des Rostes. Außerdem sind sie so etwas wie eine „Sollbruchstelle“. Bei einer Fehlbelastung brechen sie als erstes. Das ist aber unproblematisch: Sie sind im Bedarfsfall jederzeit beim Hersteller für wenige Euro nachbestellbar.
Holzart
Die Holzart eines Lattenrostes ist für die Stabilität ausschlaggebend. Er kann aus Buche, Birke, Esche und auch Bambus bestehen. Günstige Varianten bestehen aus weichen Holzarten wie Kiefer oder Fichte. Lattenroste aus Buchenholz gelten als die stabilsten. Besonders hochpreisig aber zur Zeit sehr beliebt ist das Zirbenholz für Schlafmöbel aller Art. Die ätherischen Öle dieses Holzes sollen die Herzfrequenz senken und für einen tiefen und ruhigen Schlaf sorgen.
Belastbarkeit
Die Belastbarkeit sollte unbedingt ihrem Körpergewicht plus Matratze entsprechen und auf keinen Fall darunter liegen. Nur so ist eine gute Abstützung der Wirbelsäule und Vermeidung von Schäden an Lattenrost, Matratze oder Bettrahmen gesichert.
Lattenabstand
Der Lattenabstand sollte so gering wie möglich ausfallen. Je mehr Latten mit wenig Abstand, umso höher die Stützfunktion. Die Latten sollten außerdem nicht zu schmal sein. Breite Latten geben weniger Gegendruck pro Quadratzentimeter auf die Matratze. Sie hält dadurch länger und der Liegekomfort verbessert sich.

7 Zonen des Lattenrostes

Ein Körper hat kein gerades, sondern ein sehr unregelmäßiges Profil. Das Ziel einer Lattenrost-Bett-Kombination ist es, die Wirbelsäule möglichst gerade abzustützen. Diese Abstützung soll sowohl in Seitenlage, wie auch in Bauch- oder Rückenlage erreicht werden. Da sich das Körperprofil bei jeder Lage aber ändert, muss der Lattenrost entsprechend flexibel reagieren. Ein Lattenrost ist in verschiedene Zonen aufgeteilt. Diese Zonen verlaufen quer zu seiner Breite. Üblich sind Sieben-Zonen-Lattenroste und Fünf-Zonen-Lattenroste. Die Zonen unterscheiden sich in ihrem Härtegrad und ihrer Verstellbarkeit. Bei hochwertigen Lattenrosten werden zu diesem Zweck unterschiedliche Holzarten verwendet. Am Beispiel eines Sieben-Zonen-Lattenrostes, der aus 42 Einzellatten besteht, wollen wir Ihnen diese Zonen erklären

Zone
Erklärung
Zone 1
Die Zone 1 ist im Wesentlichen eine „Leerzone“. Sie bildet den Übergang zwischen dem oberen Matratzenende und der Liegezone. Sie dient der Abstützung des Kopfes, wenn der Körper während des Schlafs so weit hinauf rutscht.
Zone 2
Die zweite Zone dient zur Abstützung von Kopf und Nacken. Ein hochwertiger Lattenrost kann hier bereits aktiv Verspannungen vorbeugen.
Zone 3
Der obere Rücken wird gestützt. Die Brustwirbelsäule wird in gerader Position gehalten und biegt sich nicht durch. Das sorgt für eine gleichmäßige, natürliche Haltung und entlastet die Sehnen, Wirbel und Muskeln. Der Schulter-Nacken-Bereich bleibt entspannt. In diesem Bereich entstehen die meisten Kopfschmerzen. Ein hochwertiger und gut eingestellter Lattenrost kann dies verhindern.
Zone 4
Der Bereich von mittlerem Rücken und Lendenwirbelsäule wird entlastet. In diesem Bereich sollte der Lattenrost verstellbar sein. Hier befindet sich der Schwerpunkt des Körpers und die größten Ausbuchtungen des Profils. Einen Lattenrost richtig einzustellen ist echte Feinarbeit, die sich aber lohnt.Häufig entscheiden wenige Zentimeter der Härtegrad-Verstellung darüber, ob der Anwender entspannt oder mit Rückenbeschwerden aufwacht.
Zone 5
Dies Zone dient zum Stützen der Gesäßregion. Hier werden meist weichere Latten eingesetzt, um die Wirbelsäule insgesamt gerade zu halten.
Zone 6
Die Entlastung der Oberschenkel geschieht in Zone 6. Es werden härtere, steifere Latten eingesetzt. Sie sind nicht mehr in der Härte verstellbar, was aber auch nicht erforderlich ist.
Zone 7
Waden und Füße werden in der letzten Zone gestützt. Der Lattenrost läuft hier aus.

Lattenrost Test Stiftung Warentest

Ein Lattenrost Test der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2015 kam zu einem eher irritierenden Ergebnis. Getestet wurden 10 Lattenroste in einer Preisspanne von 15 bis 1040 Euro. Zusätzlich wurde ein Lattenrost selbst gezimmert und auf seine Gebrauchstauglichkeit geprüft.

Keines der Produkte bekam ein besseres Ergebnis als „ausreichend“. Die Noten schwankten von 3.5 bis 4.3. Der größte Kritikpunkt war die nur sehr geringfügige Verbesserung der Liegeeigenschaften im Vergleich zu einer einfachen Spanplatte. Immerhin wurde den meisten Lattenrosten eine gute Handhabbarkeit bescheinigt. Außerdem wurde von der Verwendung einer Spanplatte wegen der Schimmelgefahr abgeraten. Dafür ist in diesem Vergleichstest eine Bauanleitung für ein DIY-Lattenrost zu finden.

Wir haben keinen Einblick in die Testverfahren und die Auswahlkriterien der Stiftung Warentest. Das Testergebnis wird jedoch den allgemeinen Erfahrungswerten der Kunden und Anwender nicht gerecht. Es gibt hinreichend viele Berichte von Kunden, die mit der Entscheidung zu einem hochwertigen Lattenrost nicht nur ihren Schlaf deutlich verbessern konnten. Von der Milderung einer Morgensteifigkeit bis zur Ausheilung von Hexenschüssen bis ganzen Bandscheibenvorfällen ist ebenfalls häufig die Rede. Letzten Endes kommt aber niemand an einem Probeliegen vorbei, bis die für ihn richtige Kombination aus Matratze, Bettrahmen und Lattenrost gefunden wurde.

Hersteller

Hersteller
Info
Ikea
Ikea ist ein Händler von preiswerten Möbeln. Die Qualität ist nicht durchgängig so gering, wie es die Preisgestaltung für die billigsten Modelle vermuten lässt. Ikea Lattenroste sind für Kinder und sportliche Jugendliche durchaus ausreichend. Auch für gelegentlich genutzte Gästebetten spricht nichts gegen den Einsatz eines preiswerten IKEA-Modells. Für den täglichen Gebrauch eines arbeitenden Erwachsenen sollten jedoch nur die hochwertigeren Modelle in Frage kommen.
Ravensberger
Ravensberger ist ein deutscher Hersteller aus Bad Oyenhausen. Er fertigt Lattenroste und Matratzen in allen Preisklassen. Seine Produkte zählen regelmäßig zu den Testsiegern. Die Einstiegspreise für eine echte Ravensberger Lattenrost sind mit ca. 70 Euro erstaunlich gering.
FMP Matratzenmanufaktur
Die FMP Matratzenmanufaktur hat ihren Sitz in Köln. Sie produziert und handelt mit Lattenrosten. Das Unternehmen ist vor allem für seine „Rhodos“-Linie sehr bekannt. Die FMP Matratzenmanufaktur ist zudem FSC-Zertifiziert und setzt sich für eine ökologisch-nachhaltige Forstwirtschaft ein.
Betten-ABC
Der Händler „Betten-ABC“ überzeugt durch eine sehr breite Auswahl. Es werden Lattenroste ab 40 und bis über 300 Euro angeboten, abhängig von Größe und Komfort. Es wird der Hersteller „Breckle“ bevorzugt, daneben werden aber auch Produkte von anderen Herstellern sowie eine Eigenmarke angeboten.
Tauro
Tauro ist ein Anbieter von Lattenrosten und anderen Bettwaren. Mit nur zwei Modellen ist die Auswahl bei Tauro erstaunlich gering.
Poco
Poco ist ein Möbelhaus für Budget-orientierte Kunden. Es bietet auch besonders preisbewussten Anwendern die Möglichkeit, an brauchbare Lattenroste zu gelangen. Poco ist vor allem bei „Erstausstattern“ sehr beliebt, da man dort für wenig Geld die Wohnung, einschließlich des Bettes, einrichten kann.
Roller
Roller ist ein Mitbewerber von Poco. Seine Preisausrichtung und angebotene Qualität ist mit der von Poco vergleichbar.
Lidl
Lidl ist ein Lebensmittel-Discounter, der gelegentlich auch Lattenroste im Programm hat. Meistens handelt es sich dabei um Roll-Lattenroste oder solche zum Zusammenbauen. Da dort aber kein Probeliegen stattfinden kann, sind die Lattenroste von Lidl aber nur bedingt empfehlenswert. Für ein Jugend- oder Gästebett ist es aber in der Regel ausreichend.
Röwa
Röwa ist einer der umfassendsten Hersteller und Händler von Lattenrosten. Die Qualität von Röwa ist exzellent. Jedoch sind sie preislich deutlich über den von anderen Herstellern angesiedelt. Das hat aber auch seinen Grund: Röwa ist einer der wenigen Hersteller, die Lattenroste explizit für schwere Menschen anbieten. Der Komfort und die Funktionalität sind dem Kaufpreis entsprechend stets sehr hoch. Röwa hat schon vielen Menschen wieder zu deutlich mehr Lebensqualität verholfen, weil ihre Lattenroste sie von ihren Rückenbeschwerden befreien konnten.

Häufige Fragen

Wie lange hält ein Lattenrost?
Die Lebensdauer von einem Lattenrost hängt von seiner Qualität und vom Körpergewicht des Anwenders ab. Ist die Qualität des Lattenrostes schon bei Kauf auf das Körpergewicht des Anwenders abgestimmt, kann man mit einer Lebensdauer von ca. 20 Jahren rechnen. Wenn der Rost aber permanent überlastet wird, verkürzt dies die Lebensdauer erheblich. Vor dem Kauf eines neuen Rostes kann man aber evt. Zunächst die Latten und die Kappen austauschen. Das stellt den ursprünglichen Komfort wieder annähernd her.

Wie wichtig ist ein Lattenrost?
Ein Lattenrost sorgt dafür, dass die Wirbelsäule stets gerade bleibt und optimal abgestützt wird. Eine nicht durch einen Lattenrost abgestützte Matratze kann dies nur bis zu einem gewissen Grad leisten. Außerdem liegen sich die Matratzen ohne Lattenrost-Abstützung wesentlich schneller durch und können nicht ablüften. Es ist daher ratsam, eher in einen hochwertigen Lattenrost zu investieren, als in eine teure Matratze. Wählt man den umgekehrten Weg, hat man schnell eine verschimmelt, durchgelegene Matratze , die den Rücken schädigt und eine große Gefahr für die Gesundheit ist.

Aus welchen Material sollen die Federleisten sein?
Als Material für die Federleisten hat sich Buchenholz bewährt. Fichtenholz ist eher nur für Gästebetten geeignet, da es einfach zu minderwertig ist.

Welcher Lattenrost für welche Matratze?
Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Schaum-Matratzen und Federkern-Matratzen. Schaum-Matratzen, beispielsweise aus Viskose oder Kaltschaum, sind universell verwendbar. Taschen-Federkernmatratzen sind für Teller-Lattenroste ungeeignet. .

Welcher Lattenrost für Übergewichtige?
Die Hersteller geben für ihre Lattenroste stets eine maximale Belastbarkeit an. Übergewichtige sollten sich unbedingt an diese Angaben halten. Da der Lattenrost stark belastet wird, sollte ein einfaches aber leistungsstarkes Modell gewählt werden.

Was tun wenn das Lattenrost quetscht?
Ein quietschender Lattenrost ist ein Hinweis auf gelöste Verbindungen. Befindet sich das Produkt nicht mehr in einem Garantiezeitraum, sollte es untersucht und gegebenenfalls nachgeleimt werden.