Matratzen Test 2018

Wenn du eine neue Matratze kaufen möchtest, ist dieser Ratgeber zum Matratzen Test & Vergleich von unseren Matratzenprofis genau der richtige Ort um anzufangen. 

Matratzen Test

Warum ist eine gute Matratze wichtig?

Laut einer Studie verbringen wir Menschen 24 Jahre unseres Lebens mit Schlafen. Den überwiegenden Teil liegen wir dabei auf einer Matratze. Wenn Du zum Beispiel jeden Tag durchschnittlich acht Stunden schläfst, sind das 2.920 Stunden jedes Jahr. In zehn Jahren 29.200 Stunden.  Allein aus diesem Grund ist es wichtig, eine passende Matratze zu haben.

Doch der wichtigste Grund für eine Gute Matratze liegt darin, auf ihr gut zu schlafen. Denn während des Schlafs regeneriert Dein Körper. Deine Wirbelsäule und Deine Muskeln entspannen sich. Zugleich verarbeitet Dein Gehirn zahlreiche Informationen, um diese im Langzeitspeicher abzulegen. Ein guter Schlaf ist wichtig für Dein seelisches Gleichgewicht und Deine geistige Fitness am nächsten Tag. Deshalb ist zum Beispiel Schlafmangel ein wirklich ernst zu nehmendes Problem, das Deine Gesundheit beeinträchtigen kann.

Eine gute Matratze sorgt für einen guten Schlaf. Und ein guter Schlaf sorgt für Dein seelisches und körperliches Wohlbefinden. Wir auf Matratzenprofis haben es uns zur Aufgabe gemacht den Markt für Kunden transparenter und fairer zu gestalten, damit alle Menschen die beste Matratze für ihr Budget erhalten können!

Die richtige Matratze finden

Der Weg zur perfekten Matratze ist leicht, wenn Du weißt, worauf Du achten musst. Mit diesem Ratgeber unterstützen dich unsere Matratzenprofis bei der Auswahl. Folgende Faktoren beeinflussen deine Matratzenwahl:

Individuelle Faktoren

Faktor
Erklärung
Schlafposition
Jede Matratze unterstützt den Körper gemäß ihrer Bauart und des verwendeten Materials. Deshalb sind manche Matratzen eher für Rückenschläfer, andere wiederum für Seiten- oder Bauchschläfer geeignet.
Körperform
Die Körperform beeinflusst deutlich, wie Du Dich auf der Matratze fühlst. Kann der Bauch gut einsinken? Bietet die Matratze eine ausreichende Stützfunktion für das Becken? Diese Fragen sind entscheidend für den Liegekomfort.
Gewicht
Das Körpergewicht hat einen Einfluss darauf, wie tief Du in die Matratze einsinkst. Achte deshalb auf die Angaben der Hersteller zum Körpergewicht und die Härtegrade. Allerdings sind das auch nur Richtwerte.

Matratzentyp auswählen

Überlege, welcher Matratzentyp am ehesten zu Deinen Schlafgewohnheiten und Vorlieben passt. In der Praxis muss es dabei nicht immer bleiben. Lies am besten unsere Testergebnisse im Matratzen Test zu verschiedenen Matratzen durch, um zu erfahren, welche Matratze zu dir passen könnte und wähle dann weitere Matratzen dieses Typs aus.

Art
Erklärung
Kaltschaummatratzen sind in der Regel für Seiten-, Rücken- und Bauchschläfer gleichermaßen geeignet. Diese Matratzen bestehen aus einem Kern aus feinporigem Kaltschaum. Das Material bietet eine hohe Punktelastizität und sowie ein trockenes Schlafklima. Gute Kaltschaummatratzen sind schon im unteren Preissegment zu finden.
Generell sind Federkernmatratzen alle Matratzen, deren Kern aus Stahlfedern besteht. Im Handel sind drei verschiedene Federkernmatratzen erhältlich.
Bonell Federkernmatratzen gehören zu den günstigsten Matratzen auf dem Markt. Ihr Federkern besteht aus miteinander verbundenen Stahlfedern. Der Liegekomfort auf diesen Matratzen ist eingeschränkt. Durch die hohe Widerstandskraft der Bonellfedern eignen sich diese Matratzen für schwere Menschen. Ebenso wird dieser Matratzentyp für die Box eines Boxspringbetts genutzt.
Bei dieser Matratze werden die Federn einzeln in Stofftaschen gesetzt. Auf diese Weise wird die Punktelastizität der Federkernmatratze deutlich erhöht. Eine gute Taschenfederkernmatratze ist im mittleren Preissegment zu finden.
Hierbei handelt es sich um eine bessere Variante der Taschenfederkernmatratze. Die Federn in den Stofftaschen haben einen Tonnenform und haben in der Mitte einen breiteren Durchmesser als an den Enden. Auf diese Weise verteilen diese Federn den Druck besser. Das Ergebnis ist eine erhöhte Punktelastizität.
Latexmatratzen haben einen Kern aus synthetischem oder natürlichem Latex. Es passt sich dem Körper sehr gut an. Aus diesem Grund sind Latexmatratzen gut für Menschen mit Rückenschmerzen sowie für Bauch- und Seitenschläfer geeignet. Allergiker profitieren ebenfalls von diesem Matratzentyp. Latexmatratzen sorgen generell für einen sehr hohen Liegekomfort.
Diese Matratzen verfügen über eine Schicht aus Memory-Schaum, der sich optimal an den Körper anpasst. Typisch ist das “schwebende” Liegegefühl. Für alle Schlafpositionen geeignet.
Unter dieser Bezeichnung verbergen sich meist zwei verschiedene Matratzenarten. Die Gelmatratze sorgen für einen sehr hohen Schlaf- und Liegekomfort. Allerdings sind sie sehr schwer und extrem teuer. Die Gelschaummatratze verfügt über mindestens eine Schicht aus Gelschaum. Dabei wird dem Kaltschaum ein Gel beigemischt, was den Liegekomfort
verbessert.

Budget

Überlege Dir, wieviel Du für Deine neue Matratze ausgeben möchtest. Berücksichtige dabei, dass ein hoher Preis nicht automatisch die beste Matratze bedeutet. Bedenke auch, dass Du beim Online-Matratzenkauf meist sparen kannst. Darüber hinaus solltest Du vor dem Kauf daran denken, dass Du viele Nächte in den nächsten sieben bis zehn Jahren darauf schlafen wirst. Wenn Du zum Beispiel eine Matratze für 1.000 Euro kaufst und diese acht Jahre verwendest, kostet Dich die Matratze pro Jahr 125 Euro, pro Monat also knapp 10 Euro. Diese Summe sollte Dir ein erholsamer und guter Schlaf wert sein.

Unabhängige Testinstitute

Es gibt 2 große unabhängige Testinstitute in Deutschland die Matratzen testen. Auf Matratzeprofis werden die Testergebnisse in unseren eigenen Matratzen Tests berücksichtigt. Außerdem stellen wir die Informationen und Testnoten von Stiftung Warentest und Öko-Test kostenlos zur Verfügung!

Test Institut
Info
Zwei mal im Jahr wird ein großer Matratzen Test durchgeführt und die Testergebnisse werden kostenpflichtig auf test.de veröffentlicht. Wir stellen diese Infos kostenfrei zu Verfügung.
Öko-Test legt mehr Wert auf ökologische Produkte und testet dementsprechend viel seltener Matratzen.

Wichtige Eigenschaften der Matratze

Die folgenden Eigenschaften können den Liegekomfort einer Matratze direkt beeinflussen.

Härtegrad

Der Härtegrad gibt an, wie hoch der Widerstand der Matratze ist, wenn Du Dich drauflegst. Welcher Härtegrad gewählt wird, hängt vom Körpergewicht ab. Die Matratzenhersteller geben in der Regel Härtegrade von H1 bis H4 an. Je höher die Zahl, desto härter die Matratze und desto schwerer kann die Person sein, die darauf schläft. Der Härtegrad der Matratze ist in der Regel wichtig beim Matratzenkauf. Verfügt die Matratze über die passende Härte, können alle wichtigen Bereiche wie Schultern und Becken optimal einsinken. Dadurch bildet Deine Wirbelsäule eine gerade Linie beim Schlafen und sie kann entspannen. 

Stauchhärte

Die Stauchhärte ist eine objektive Maßeinheit, mit deren Hilfe Hersteller nach DIN 53 577 die Härte des verwendeten Matratzenmaterials klassifizieren können. Die Stauchhärte gibt an, wie viel Druck benötigt wird, um eine Matratze um 40 Prozent zusammenzudrücken. Eine Stauchhärte von 60 bedeutet, dass die Matratze mit 6,0 kiloPascal um zwei Fünftel ihres Volumens zusammengedrückt werden kann. Grundsätzlich gilt: Je größer die Zahl, desto widerstandsfähiger und somit fester ist die Matratze. Zugleich sind die Rückstelleigenschaften mit höherer Stauchhärte besser. Je größer die Stauchhärte, desto schneller somit verschwinden Einbuchtungen nach Belastung wieder. Üblicherweise wird die Stauchhärte nicht beim Matratzenkauf angegeben. Stattdessen findest Du dort den Härtegrad.

Raumgewicht

Mit dem Raumgewicht wird angegeben, wie viel Material für einen Matratzenkern oder eine Matratzenlage verwendet wurde. Es wird in kg/m³ angegeben. Das Raumgewicht spielt vor allem bei Matratzenschäumen sowie bei Latexmaterialien eine Rolle. Hier gilt: Je höher das Raumgewicht, desto dichter ist das Material und desto besser kann sie sich an den jeweiligen Körper anpassen, der darauf liegt.

Punktelastizität

Mit dem Raumgewicht steigt in der Regel auch die Punktelastizität der Matratze. Sie kann jedoch auch durch die Kombination verschiedener Materialien oder durch die Verwendung besonderer Federn erhöht werden. Die Punktelastizität bezeichnet die Eigenschaft einer Matratze, sich der jeweiligen Körperform optimal anzupassen. Beim Matratzenkauf wird das Raumgewicht meist mit dem Kürzel RG aufgeführt. Das Material von guten Matratzen hat üblicherweise ein Raumgewicht von 40 kg/m³ (RG 40) oder mehr.

Liegezonen

Um den Liegekomfort von Matratzen zu erhöhen, verfügen diese häufig über Liegezonen. Dabei handelt es sich um Ausfräsungen im Matratzenkern, die sich im Bereich der Schultern, des Beckens und des Rückens befinden. Dadurch soll die Wirbelsäule beim Schlafen in gerader Position bleiben und entspannen. Üblich sind 5 oder 7 Liegezonen für Matratzen. Die Liegezonen sind in der Regel symmetrisch angeordnet, damit das Drehen der Matratze problemlos möglich ist.

Höhe

Je höher eine Matratze ist, desto mehr Liegekomfort kann sie bieten. Bei der Höhe der Matratze kommt es besonders auf die Höhe des Matratzenkerns an. Er beeinflusst die Liegeeigenschaften sowie die Punktelastizität. Empfehlenswert ist eine Matratzenhöhe von mindestens 18 Zentimetern.

Zertifikate

Institut
Info
Öko-Tex-Gemeinschaft
Wenn eine Matratze mit dem Zertifikat „Öko Tex 100“ ausgezeichnet wird, hat sie im Matratzen Test einen besonders geringen Schadstoffgehalt.
LGA Qualitätszertifikat
Dieses Zertifikat wird von der Landesgewerbeanstalt Bayern (LGA) für Matratzen vergeben, die nur sehr wenige Schadstoffe enthalten und die sich in Matratzen Test bewähren.
LGA schadstoffgeprüft
Die LGA hat mit diesem Zertifikat ein spezielles Siegen für die erfolgreiche Schadstoffprüfung eingeführt. Die kontrollierten und zertifizierten Matratzen müssen sehr strenge Schadstofftests über sich ergehen lassen.
eco Umweltinstitut
Ebenfalls auf Schadstoffe ist das Kölner eco Umweltinstitut spezialisiert. Das Siegel des Instituts sichert Verbrauchern zu, dass die Matratze im Test nur geringe Schadstoffanteile enthält.
Blauer Engel
Besonders umweltfreundlich sind Material und Herstellung von Matratzen, die über dieses Siegel verfügen.
IVN
Der Internationale Verband der Naturtextilwirtschaft (IVN) prüft im Auftrag seiner Mitglieder auch Matratzen. Um überhaupt Marktreife zu erhalten, müssen die Matratzen Tests erst bestanden werden.
FKT Prüfsiegel
Die Fördergemeinschaft körperverträglicher Textilien e.V. (FKT) hat ein eigenes Siegel etabliert. Die Bezeichnung „medizinisch getestet und schadstoffgeprüft“ dürfen nur Matratzen und Bezüge tragen, welche die strengen Richtwerte der Gemeinschaft erfüllen.