Kindermatratzen Test

Kindermatratzen unterscheiden sich in ihren Füllungen sowie in ihrer Größe. Es gibt Matratzen für Babys, Kinder und Jugendliche. Des Weiteren werden Kindermatratzen mit einer Füllung aus Schaumstoff, Kokos, Latex, Viskose und Federkern im Handel angeboten.

Kindermatratzen Arten

Ein bevorzugtes Material für Kindermatratzen ist Schaumstoff. Dieses Material gehört zu den günstigeren Varianten, bietet zugleich viele Vorteile. Eine Art von Schaumstoff ist der Kaltschaum. Er besteht aus PU(R)-Schaum und zeichnet sich durch ein Top Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Für den Transport lässt sich Schaumstoff einrollen. Aus diesem Grund eignen sich Schaummatratzen gut für Reisebetten sowie zum Campen. Weitere Bezeichnungen für Schaumstoff sind Komfortschaum und Spezialschaum.

Schaumstoff

Vorteile:
– Wärmeisolierend
– Anpassungsfähig
– Langlebig
– Leicht
– Für Allergiker geeignet

Nachteile:
– Ungeeignet für Kinder, die viel schwitzen
– Muldenbildung durch Nässe oder Wärme
– Erhöhtes Brandrisiko

Kokos

Kokos als Füllmaterial für Kindermatratzen bietet eine feste Unterlage. Babys und kleine Kinder fühlen sich darauf wohl, da sie nicht einsinken. Zudem gehört Kokos zu den Naturmaterialien, die für die Füllung von Naturmatratzen genutzt werden.

Vorteile:
– Feste Liegefläche
– Atmungsaktiv
– Guter Feuchtigkeitstransport
– Für Rücken- und Bauchschläfer geeignet

Nachteile:
– Eher teuer
– Bezug zumeist nicht abziehbar
– Hohes Eigengewicht
– Wenig anpassungsfähig

Latex
Kindermatratzen aus Latex bestehen aus einem synthetischen oder natürlichem Kautschuk. Naturlatexmatratzen bieten eine höhere Punktelastizität als synthetische Latexmatratzen. Aufgrund ihrer Resistenz gegen Bakterien eignen sie sich besonders für Kinder mit Allergien.

Vorteile:
– Allergikergeeignet
– Bakterienresistent
– Hygienisch
– Hohe Anpassungsfähigkeit
– Hohe Lebensdauer
– Für Bauch- und Seitenschläfer geeignet

Nachteile:
– Pflegeintensiv
– Hohes Eigengewicht
– Oftmals teuer
– Unterschiede innerhalb der Latexkerne

Federkern

Federkernmatratzen sind stabil und langlebig, weshalb sie in vielen Haushalten Verwendung finden. Sie bieten grundsätzlich eine ausgezeichnete Atmungsaktivität und stützen den Körper optimal.

Vorteile:
– Stabil
– Langlebig
– Hohe Atmungsaktivität aufgrund der Hohlräume zwischen den Federn
– Hohe Anpassungsfähigkeit

Nachteile:
– Anfänglicher Geruch
– Kuhlenbildung bei starkem Schwitzen
– Eventuell zu weich, deshalb für Kinder weniger geeignet
– Nicht für Allergiker geeignet

Visco-Matratze

Eine Kindermatratze aus viskoseelastischem Material ist empfehlenswert, wenn das Kind öfters über Rückenschmerzen oder andere orthopädische Beschwerden klagt. Dieses Material reagiert auf Körpertemperatur und Druck sensibel und mit dem Ansteigen der Körpertemperatur weicher. Niedrigere Temperaturen sorgen für eine härtere Matratze.

Vorteile:
– Bei orthopädischen Beschwerden empfehlenswert
– Hilft bei Durchblutungsstörungen
– Reagiert auf Druck und Körperwärme
– Geräuschfrei
– Hoher Liegekomfort und Anpassungsfähigkeit

Nachteile:
– Teuer
– Nicht für leicht schwitzende Kinder empfohlen
– Ungeeignet für unruhige Schläfer

Größen / Maaße von Kindermatratzen

Grundsätzlich wird zwischen Standard-Maßen und Sondermaßen unterschieden, wodurch sich im Handel eine große Auswahl ergibt. Für Babymatratzen sind 40 x 90 Zentimeter üblich. Kindermatratzen gibt es in den Maßen 60 x 120 bis 90 x 160 Zentimeter, wobei die Größe 70 x 140 Zentimeter das Standardmaß ist. Für Jugendliche ist eine normale Ein-Personen-Matratze in der Größe 90 x 200 Zentimeter üblich. Für die Auswahl der richtigen Kindermatratze ist die Körpergröße entscheidend. Jedoch sollte der nächste Wachstumsschub beim Kauf einer Matratze berücksichtigt werden. Ab einem gewissen Alter lohnt es sich, gleich auf eine Jugendmatratze zurückzugreifen, um nicht ständig eine neue Matratze kaufen zu müssen.

60×120
Das Kindermatratzenmaß 60 x 120 Zentimeter passt in viele Kinderbettrahmen, die im Handel erhältlich sind. Eine Matratze in dieser Größe eignet sich für Kinder von bis zu drei Jahren bzw. einer Körpergröße von 100 Zentimetern.

70×140
Spätestens ab einem Lebensalter von drei Jahren sollte auf eine größere Matratze zurückgegriffen werden. Das Standardmaß 70 x 140 Zentimeter bietet Kindern von bis zu 120 Zentimetern Körpergröße und einem Alter von bis zu sieben Jahren die perfekte Schlafunterlage.

70×160
Das Matratzenmaß 70 x 160 Zentimeter ist ebenfalls für Kinderbetten geeignet. Eine Matratze in dieser Größe sollte nur solange verwendet werden, bis das Kind die Körpergröße von 140 Zentimetern erreicht hat. Deshalb eignet sich solch eine Matratze gut für Kinder zwischen sieben und zehn Jahren.

90×190
Die Breite 90 Zentimeter stellt für Kinder ab zehn Jahren eine geeignete Schlafbreite dar. Das Kind sollte nicht größer als 170 Zentimeter sein, wenn die Matratzenlänge von 190 Zentimeter verwendet wird.

90×200
Das Matratzenmaß 90 x 200 Zentimeter ist ein typisches Maß für Einzelbetten. Diese Matratzengröße eignet sich hervorragend für Jugendliche und kann bis ins Erwachsenenalter genutzt werden. Oftmals werden Matratzen in dieser Größe ab einem Alter von sechs Jahren verwendet, um sich einen erneuten Matratzenkauf in Zukunft zu ersparen.

100×200
Bei der Matratzengröße von 100 x 200 Zentimetern handelt es sich um ein übergroßes Maß, das sich für breit gebaute Jugendliche gut eignet. Es kann ab einem Alter von sechs Jahren zum Einsatz kommen.

Lattenrost für Kindermatratze

Nicht nur Matratzen für Erwachsene, sondern auch Kindermatratzen sollten niemals auf einem festen Untergrund platziert werden. Denn jeder Mensch schwitzt in der Nacht beim Schlafen. Die Feuchtigkeit sammelt sich in der Matratze an. Nur durch eine gute Belüftung mithilfe eines Lattenrostes kann man etwas gegen eine durch Feuchtigkeit hervorgerufene Schimmelbildung tun.

Kindermatratzen Test ÖkoTest

Um eine gute Matratze für das Kind zu finden, hilft beispielsweise der ÖkoTest, der sich vor allem mit der Prüfung von Schadstoffen in Kindermatratzen beschäftigt. Laut ÖkoTest gibt es viele Matratzen im Handel, die einige Mängel diesbezüglich aufweisen. Ein Merkmal für eine gute Kindermatratze ist die Norm DIN EN 16890. Nur Matratzen, die mit dieser Normbezeichnung gekennzeichnet sind, wurden in puncto Sicherheit darauf getestet, dass sich Kinder im Bett nicht strangulieren, einklemmen und Kleinteile von der Matratze verschlucken. Oftmals wurden Kindermatratzen in der Vergangenheit mit dem plötzlichen Kindstod in Zusammenhang gebracht. Als Risikofaktoren wurden von Experten zu weiche Matratzen und die Verwendung von Kissen genannt. Solche Risikofaktoren und Sicherheitsmängel wurden laut ÖkoTest oftmals an Babymatratzen festgestellt, wie beispielsweise aufgeklebte Etiketten, die von Babys verschluckt werden können. Dafür wurden in Matratzen von Babybetten kaum Schadstoffe gefunden.

Kindermatratzen Test Stiftung Warentest

Auch die Stiftung Warentest prüft regelmäßig im Handel angebotene Kindermatratzen. Dieses Institut sieht sich die Matratzen vor allem im Alltagstest an, da in Betten gerne gehüpft und gesprungen wird. Aus diesem Grund spricht eine Kindermatratze mit dem Gütezeichen Stiftung Warentest für eine auf Sicherheit geprüfte Schlafunterlage. Stiftung Warentest ist bei der Prüfung und Beurteilung von Kindermatratzen sehr kritisch. Von diesem Institut durchgeführte Studien ergaben beispielsweise, dass jede zweite Kindermatratze Sicherheitsmängel aufweist. Die Tests ergaben, dass ein hoher Preis nicht unbedingt etwas mit Qualität zu tun haben muss. Des Weiteren testet die Stiftung Warentest neben Sicherheit auch auf Schadstoffe, Komfort und Haltbarkeit. Mittels Kugeltest werden die Kindermatratzen zusätzlich darauf getestet, was passiert, wenn sich das Kind auf den Bauch dreht, sprich, auf welche Weise und in welchem Ausmaß die Matratze nachgibt. Nur wenige Kindermatratzen halten diesem Test stand.

Worauf beim Kauf einer Kindermatratze achten?

Bezug
Ein nicht unwesentliches Kaufkriterium für Kindermatratzen ist der Matratzenbezug. Er sollte waschbar sein und hierfür im Idealfall einen Rundum-Reißverschluss besitzen. Denn durch das Einwirken von Flüssigkeiten, sei es Urin, Schweiß oder Getränke, können sich schnell Bakterien und Milben bilden. Ein abnehmbarer und waschbarer Bezug ermöglicht Ihnen eine regelmäßige Pflege der Kindermatratze.

Materialien
Der Bezug besteht in der Regel aus Baumwolle oder aus einem Baumwollgemisch. Dabei kann es sich um einen Baumwollmix mit Polyester, Polycotton oder Lyocell handeln. In der Beschreibung der Kindermatratze ist im Normalfall die genau prozentuale Angabe des Materials angegeben.

Waschbarkeit
Wie erwähnt sollte der Überzug einer Kindermatratze waschbar sein. Im Idealfall ist er waschmaschinenfest und bei 60 Grad Celsius hygienisch zu reinigen. Oftmals sind die Bezüge von Kindermatratzen außerdem trocknergeeignet.

Trittkanten
Bei Trittkanten handelt es sich um eine feste Kante rund um die Matratze, die verhindert, dass das Kind mit dem Fuß zwischen Lattenrost und Matratze hängenbleibt. Die meisten Hersteller von Kindermatratzen statten ihre Produkte mit dieser Eigenschaft aus, um eine Verletzungsgefahr zu minimieren. Produktbeschreibungen weisen explizit auf trittfeste Kanten hin.

Schadstoffarm
Falls der Hersteller in der Produktbeschreibung von Kindermatratzen auf die Eigenschaft „schadstoffarm“ hinweist, handelt es sich meistens um eine gute Matratze, für deren Bezug keine optischen Aufheller benutzt wurden und die nicht das Halbmetall Antimon aufweisen. Oftmals erkennt man solche Matratzen an dem Gütesiegel „schadstoffgeprüft“.

Siegel / Gutachten
Verkäufer und Werbesprüche versprechen nicht selten, dass es sich bei dem beworbenen Produkt um eine gute oder sogar um die derzeit beste Kindermatratze handelt. Man sollte sich beim Kauf einer Kindermatratze nicht ausschließlich auf solche Aussagen verlassen. Zum Glück gibt es zahlreiche Matratzen, die mit einem sogenannten Gütesiegel ausgestattet sind. Solch ein Siegel gibt Aufschluss darüber, ob die Kindermatratze auf Schadstoffe geprüft wurde. ÖkoTex ist ein Institut, das nach eingehender Begutachtung Kindermatratzen mit solch einem Siegel auszeichnet. Zudem gibt es QUL- und TÜV-Siegel, die bescheinigen, ob die Kindermatratze eine geringe Schadstoffbelastung aufweist. Falls ein Produkt über ein LGA-Qualitätszertifikat verfügt, können Sie ebenfalls davon ausgehen, dass die Kindermatratze schadstoffgeprüft ist. Zudem bezieht sich dieses Siegel auf andere Faktoren, wie Haltbarkeit, Materialien und Verarbeitung. Das Prüfsiegel „Blauer Engel“ setzt vor allem auf Umweltfreundlichkeit. Des Weiteren spricht das Test-Gutachten von Stiftung Warentest für eine aussagekräftige Bewertung der Matratzenqualität.

Hersteller

Ein Auswahlkriterium für den Kauf einer Kindermatratze kann natürlich auch der Hersteller sein. In der Folge werden Ihnen die bekanntesten Hersteller von Kindermatratzen kurz vorgestellt.

Dänisches Bettenlager
Beim Unternehmen Dänisches Bettenlager handelt es sich um einen Anbieter von Kindermatratzen, der vor allem Bettmöbel und Bettzeug anbietet. Nicht selten sind die Kindermatratzen aus dem Hause Dänisches Bettenlager Testsieger von namhaften Prüfinstituten.

Ikea
Der bekannte schwedische Möbelhändler IKEA offeriert seinen Kunden eine eigene Kinderabteilung mit Betten und Matratzen für Babys und Kinder. Hier findet man sehr günstige Modelle. Jedoch besitzen die Baby- und Kindermatratzen oft keine Trittkante und keine Gütesiegel.

Alvi
Bei Alvi handelt es sich um ein Unternehmen, das sich ausschließlich auf die Herstellung von Kinder- und Babymatratzen konzentriert. Hier findet man Matratzen in allen Größen, insbesondere für Stubenwagen, Körbchen, Kinderwagen und Reisebetten. Hygiene, Schlafklima und Sicherheit haben für den Hersteller Alvi oberste Priorität.

Julius Zöllner
Julius Zöllner ist ein renommierter Hersteller für Baby- und Kindermatratzen. Dabei setzt er auf eine gesunde Liegeposition, einen hohen Schlafkomfort, schadstoffarme Materialien und eine gute Durchlüftung der Matratzen. Für die Entwicklung zieht der Hersteller außerdem Hebammen und Kinderärzte hinzu, um seinen Kunden ein optimales Endprodukt für einen gesunden Schlaf bieten zu können.

Prolana
Bei Prolana handelt es sich um ein führendes Unternehmen in Sachen Kindermatratzen. Ökologische Werte sind für den Hersteller wichtig. Aus diesem Grund sind viele seiner Matratzen mit Qualitätszertifikaten und Gütesiegeln ausgezeichnet.

Träumeland
Ein weitere empfehlenswerter Hersteller von Kindermatratzen ist Träumeland. Das österreichische Unternehmen setzt vor allem auf die Vermeidung von Wärmestaus und bietet Kindermatratzen mit einer hohen Luftdurchlässigkeit. Die Matratzen von Träumeland besitzen Trittränder und sorgen für einen ergonomischen Liegekomfort bereits ab dem ersten Lebenstag. Sämtliche Materialien sind schadstoffgeprüft, umweltfreundlich und nachhaltig.

Paidi
Paidi ist ein unterfränkischer Möbelhersteller, der sich vor allem auf die Bedürfnisse von Babys, Kindern und Jugendlichen spezialisiert hat. Neben Gitterbetten und unterschiedlichen Kinderbetten, wie Hochbetten, Etagenbetten und Spielbetten, bietet Paidi passende Kindermatratzen in unterschiedlichen Größen an.

ARO Artländer
ARO Artländer ist ein traditionsreicher Hersteller von Babybettwaren, dem naturgesunder Schlaf wichtig ist. Kindermatratzen von ARO Artländer sind hochwertig und aus nachhaltigen Naturrohstoffen produziert. Sie sorgen zudem für einen gesunden Schlaf und hohem Komfort.

Paradies
Als Manufaktur bezeichnet sich der Matratzenhersteller Paradies, der Kindermatratzen für höchsten Schlafkomfort produziert. Dafür zum Einsatz kommen moderne Schaumstoffe mit innovativen Eigenschaften, die auf Komfortzonen, Körperergonomie und Liegebedürfnisse Rücksicht nehmen. Des Weiteren ist der Hersteller Paradies für die auf Hautverträglichkeit getesteten Bezüge bekannt.

Waschbär
Naturkindermatratzen produziert das Unternehmen Waschbär. Daran zu erkennen sind diese an der QUL-Zertifizierung. Kindermatratzen aus hundert Prozent Naturlatex bieten ideale Materialeigenschaften für einen gesundheitlich unbedenklichen Schlaf. Des Weiteren stehen die Matratzen von Waschbär für eine hohe Punktelastizität, die für eine optimale Anpassung des Körperprofils sowie für eine Entlastung der Wirbelsäule sorgt.

Ravensberger
Ravensberger-Kindermatratzen sind dafür bekannt, dass sie einen ruhigen und gesunden Schlaf ermöglichen. Der Matratzenhersteller sorgt sich vor allem um den individuell passenden Schlaf nach unterschiedlichen Schlaftypen. Zudem bietet Ravensberger ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und eine ausführliche Beratung.

Fragen

Bevor man sich für eine Kindermatratze entscheidet, sollte man sich mit ein paar Fragen dazu beschäftigen. In der Folge erhalten Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen vor dem Kauf einer Matratze für den Nachwuchs.

Was kostet eine gute Kindermatratze?
Bei der Frage nach dem Preis für eine gute Kindermatratze ist anzumerken, dass dieser nicht selten mit der Qualität der Matratze zusammenhängt. Laut aktuellen Kindermatratzen-Tests ist teuer nicht immer gleich besser. Gütesiegel sind allerdings meistens nicht an Kindermatratzen unter hundert Euro zu finden.

Wie lange hält eine Kindermatratze?
Mit der Zeit liegt sich jede Matratze durch. Zudem spielen hygienische Faktoren für die Neuanschaffung einer Kindermatratze eine Rolle. In der Regel sollte eine Matratze für Kinder spätestens alle fünf Jahre ausgetauscht werden, um dem Kind eine zuverlässig gesunde Liegeposition und einen bakterienarmen Schlaf zu bieten.

Wie hart oder weich soll eine Kindermatratze sein?
Bei der Auswahl des Härtegrads einer Kindermatratze ist das Gewicht des Kindes von Bedeutung. Als Faustregel gilt: umso schwerer der Schläfer ist, desto weicher sollte die Matratze sein. Denn nur dann können Kopf, Hüften und Bauch perfekt in die Matratze einsinken und für eine gerade Wirbelsäule sorgen. Kindermatratzen sind in der Regel härter, als Matratzen von Erwachsenen. Am besten ist es, wenn das Kind, für das die Matratze gedacht ist, das Produkt vorher ausprobiert. Es sollte bequem liegen und nicht mehr als vier Zentimeter in die Matratze einsinken. Ein Härtegrad von mittel bis hart ist meistens die ideale Wahl.

Wie hoch sollte eine Kindermatratze sein?
Für die optimale Matratzenhöhe spielt ebenfalls das Gewicht des Kindes eine Rolle. Je größer und schwerer es ist, desto höher sollte die Matratze sein. Die Kindermatratze darf niemals zu hoch sein und muss zum Bettrahmen passen. Sonst könnte das Kind, wenn es am Rand liegt, leicht herauspurzeln. Kindermatratzen für Baby- und Kinderbetten beginnen bei einer Höhe von etwa zehn Zentimetern. Im Idealfall beträgt die Gesamthöhe zwischen 19 und 24 Zentimeter.

Wann musst die Kindermatratze umgedreht werden?
Zur Pflege einer Kindermatratze gehört nicht nur das Bezug waschen und das Matratze absaugen, sondern auch das Umdrehen der Matratze. Dies sollte alle paar Monate, zumindest zweimal im Jahr erfolgen.

Wie lange muss eine Kindermatratze auslüften?
Nach dem Kauf einer Kindermatratze ist es erforderlich, dass diese vor dem Einsatz im Kinderbett zuerst einmal auslüftet, um störende Gerüche zu beseitigen. Die Matratze sollte mindestens 24 Stunden, besser sogar bis zu 72 Stunden auslüften.