Matratzen Test Stiftung Warentest

Eine feste Instanz für objektive Testergebnisse ist die Stiftung Warentest. Für ihre ausführlichen Matratzen Tests wenden die Prüfer strenge Testkriterien an. Die Stiftung Warentest passt ihre Testverfahren regelmäßig an neue Gegebenheiten an. Bei Matratzen Tests kamen erstmals im November 2012 verfeinerte Kriterien zur Anwendung. Für Konsumenten werden die Liegeeigenschaften seither noch genauer aufgeschlüsselt. Grundsätzlich vergibt die Stiftung Warentest Schulnoten von 1 bis 5 für Matratzen, die jeweils zur Note „sehr gut“ bis „mangelhaft“ führen können.

So testet Stiftung Warentest Matratzen

Kriterium
Erklärung
Liegeeigenschaften
Mit 35 Prozent haben diese Matratzen Eigenschaften den größten Einfluss auf das Gesamtergebnis. Im Test liegen kleine, große, leichte, kompakte und schwere Personen auf der jeweiligen Matratze. Dabei prüfen Sie den Liegekomfort in Rücken- und Seitenlage. Außerdem werden der Schulterklappeffekt, die Druckverteilung sowie die Komforteigenschaften bei der Bewertung berücksichtigt. Sobald die Liegeeigenschaften eine schlechtere Note als 2,1 erhalten, führt das zur Abwertung der Gesamtnote. Hat ein Tester nur ein „ausreichend“ für die Rücken- oder Seitenlage gegeben, führt das zur Abwertung der Liegeeigenschaften. Gleiches gilt für eine nur ausreichende Kontaktfläche.
Haltbarkeit
25 Prozent der Test-Note werden im Matratzen Test der Stiftung Warentest für die Haltbarkeit vergeben. Die Note setzt sich aus den Ergebnissen eines Dauerwalzversuchs sowie der Messung von Feuchtigkeit und Nässe zusammen.
Bezug
Immerhin 10 Prozent der Gesamtnote werden vom Bezug beeinflusst. Entscheidend sind hier Verarbeitung und Hygiene Eigenschaften (Waschbarkeit und Beeinträchtigung durch Nässe).
Gesundheit und Umwelt
Mit 10 Prozent fließen diese Eigenschaften in das Testurteil mit ein. Geprüft werden hier u.a. der Geruch und die Schadstoffbelastung. Werden diese Eigenschaften mit einer schlechteren Note als 3,6 bewertet, führt das zur gesamten Abwertung.
Handhabung
Die Tester der Stiftung Warentest kontrollieren, wie leicht sich die jeweilige Matratze handhaben lässt. Das macht 10 Prozent der Gesamtnote aus. Ab der Note von 3,6 wird insgesamt abgewertet.
Deklaration und Werbung
Hier wollen die Prüfer wissen, wie sich die Aussagen aus Werbung und die Produktangaben zur Realität verhalten. Die Ergebnisse der Prüfung machen 10 Prozent der Gesamtbewertung aus. Erhält die Matratze hier eine schlechtere Note als 4,6, führt das zur Abwertung der Gesamtnote.

Stiftung Warentest Testmethoden

In Arbeit...

Probleme bei der Bewertung

Die Stiftung Warentest bezieht 2 Punkte mit in die Bewertung der Matratze ein, die nichts mit der Matratze selber zu tun haben. Das sind die Handhabung sowie Deklaration und Werbung. Beide Punkte zusammen haben eine Gewichtung von 20%. Das heißt damit ist die Note um 20% verfälscht. 

Irreführende Gesamtnote ein Beispiel?

Möchte ein Käufer einfach das beste Produkt kaufen wird er durch das verfälschte Testergebnis getäuscht. Ein Beispiel:

Prdukt 1 Note: 1,7

  • Liegeeigenschaften: 2,1
  • Haltbarkeit: 2,1
  • Bezug: 1,4
  • Gesundheit und Umwelt: 2,2
  • Handhabung: 1,2
  • Deklaration und Werbung: 1,1

Produkt 2 Note: 2,3

  • Liegeeigenschaften: 1,8
  • Haltbarkeit: 1,5
  • Bezug: 1,2
  • Gesundheit und Umwelt: 1,8
  • Handhabung: 5,0
  • Deklaration und Werbung: 5,0

Obwohl Produkt 1 in Punkte Liegeeigenschaften, Haltbarkeit und Bezug viel schlechter ist als Produkt 2, gewinnt Matratze 1 mit der Bestnote von 1,7! Genau diese Trickserei ist im neusten Matratzen Test der Stiftung Warentest aufgefallen:

Stiftung Warentest Matratzen Test

Dabei wurden jedoch die irreführenden Werbeaussagen zur "Deklaration und Werbung" einfach übersehen. Damit wird die getestete Matratze besser dargestellt als andere, bei denen man genauer auf die Deklaration achtet. 

Undurchsichtige Abwertungen?

Es ist nicht möglich nachzuvollziehen, wie und warum manche Noten abgewertet werden. Das gibt der Stiftung Warentest den Freiraum nach Willkür die Noten anzupassen.

Unfairer Wettbewerbsvorteil?

Hat man eine gute Verbindung zu den Verantwortlichen der Stiftung Warentest, wäre es ein leichtes einige Milliarden € mit einem sehr gut bewerteten Produkt zu verdienen. Da wird einfach mal hier abgewertet und hier ein irreführendes Werbeversprechen übersehen und zack, man hat das beste je getestete Produkt der Welt. Scheinbar haben sich laut Quellen eines Insiders genau so vor Jahren die Verantwortlichen die Taschen mit Geld gefüllt. Es wurden mit scheinbar guten Testnoten die Verkäufe der Unternehmen angekurbelt, die am meisten dafür gezahlt haben und einen guten Draht zur Geschäftsleitung hatten. Das perfekte Verbrechen.